Träume: Drähte zur Gott?

«Wenn ein Mann sich an seinen Traum, den er sieht, nicht erinnert, ist sein Schutzgott zornig auf ihn.» Das altbabylonische Omen verdeutlicht, wie elementar wichtig das Träumen im Alten Orient war. Ausgehend davon zieht die Kunst der Traumdeutung ihre Spur vom biblischen Josef bis in die Wiener Praxis des jüdischen Psychiaters Sigmund Freud und seinen vielen Schülerinnen und Schülern. In einer Zeit des Lesens, Lernens, Austauschens, Singens und Genießens für alle Interessierten im wunderbar hellen Begegnungszentrum St. Anna der röm.-kath. Kirchgemeinde an der Lenk gehen wir biblischen Träumen in ihrem altorientalischen Milieu nach und beschäftigen uns mit den Möglichkeiten und Grenzen der Traumdeutung.
22.-25. Oktober 2026
(Anmeldung bis Ende September 2026 bei thomas.staubli@unifr.ch)
